Von Aufnahme bis Einschulung

Außenansicht der KiTa Spatzennest in Windhagen

Wir haben 90 Plätze, davon 7 Plätze für Einjährige und und 83 Plätze für Zwei- bis Sechsjährige.

Einzugsgebiet

Wir nehmen Kinder aus der Ortsgemeinde Windhagen auf. Windhagen gehört zur Verbandsgemeinde Asbach, Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz. Unser Haus befindet sich im Gewerbegebiet von Windhagen. Im Ort gibt es 2 weitere KiTas: Einmal die kommunale Kita Wiesenwichtel, sowie die katholische Kita und Familienzentrum St. Bartholomäus.

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über ein Anmeldeformular zur Aufnahme auf die Warteliste, welches wir per Mail zusenden, oder sich interessierte Eltern in der KiTa abholen können. In den Nestgruppen werden Kinder ab dem 1. Lebensjahr aufgenommen. Für die Gruppen der U2 Kinder steht jeweils ein eigener Bereich zur Verfügung.

Aufnahme

Die Aufnahme der Kinder kann ganzjährig je nach Platzangebot erfolgen. Die Mehrzahl der Kita-Plätze wird im Sommer neu belegt, wenn die ältesten Kinder eingeschult werden.

Aufnahmegespräch

Nach Zusage eines KiTa Platzes, findet das Erstgespräch zwischen der Familie, sowie einer pädagogischen Fachkraft statt. Hierbei erhalten die Eltern alle wichtigen Informationen über den KiTa Alltag und den Ablauf der Eingewöhnung.

Bezugserzieher

In der Familie vermitteln Vater und Mutter dem Kind die Sicherheit, die es braucht, um zu lernen und sich positiv zu entwickeln. Während der Zeit, die das Kind in der KiTa verbringt muss diese Rolle von uns Erzieherinnen übernommen werden.

Wenn wir ein neues Kind aufnehmen, übernimmt eine Kollegin als Bezugserzieherin die Kontaktaufnahme zur Familie und die Eingewöhnung des Kindes. Meistens bleibt dann diese Kollegin bis zum Ende der KiTa Zeit die Ansprechpartnerin für die Familie. Wenn sich das Kind aber dauerhaft einer anderen Kollegin zuwendet, kann auch ein Wechsel der Bezugserzieherin stattfinden.

Eingewöhnungsmodell

Wir nehmen zunächst immer Kontakt zum Kind in seiner gewohnten Umgebung auf indem wir einen Hausbesuch bei der Familie machen. Dabei werden die Begrüßungsmappe und der erste KiTa Tag besprochen. Die Eltern können alle Fragen stellen und die Erzieherin hat einen Fragebogen zu den Gewohnheiten des Kindes. Wir wollen dem Kind den Übergang von zu Hause in die KiTa so schonend wie möglich gestalten. Die Eingewöhnung erfolgt dann schrittweise. Die ersten 3 Tage sind nicht verhandelbar. Danach legen Bezugserzieherin und Eltern das weitere Vorgehen gemeinsam fest.

Schwerpunkt: U2 (Unter Zweijährige) Bereich / Nest

Das Mobiliar und Material im Nestbereich und in den Stammgruppen ist dem Entwicklungsstand junger und auch älterer Kinder angepasst und wird je nach Interessenlage der Kinder ausgetauscht oder ergänzt.

Die Kinder werden angeregt, unterschiedliche Materialien und „Spielsachen“ und den Umgang damit kennenzulernen. Hier stehen vor allem ausprobieren, experimentieren und konstruieren im Vordergrund. Regelspiele und Puzzle bekommen meist erst nach einer gewissen Entwicklung einen Reiz für die Kinder.

In allen Bereichen werden kleine Projekte/ Aktionen mit den Kindern alters- und entwicklungsbedingt durchgeführt. Hier unterstützen die Erzieher die Kinder durch entsprechende Angebote in allen Bildungsbereichen und beobachten, begleiten und dokumentieren die einzelnen Lernprozesse der Kinder. Dazu werden unterschiedliche Beobachtung – und Dokumentationsmaterialien genutzt. Die Dokumentation erfolgt im Portfolio-Ordner der Kinder mit Fotos, Werken der Kinder und Lerngeschichten. Außerdem wird die Möglichkeit der Wand- dokumentation im Flurbereich genutzt.

In den Schlafräumen im Nestbereich und im Untergeschoss für den Kitabereich hat jedes Kind (welches einen Mittagschlaf braucht) ein Bett für seinen Mittagschlaf. Die Schlafphase der Kinder wird von einer Kollegin begleitet, und zunächst auf das einzelne Kind abgestimmt und erst nach und nach zu einer Regelmäßigkeit hingeführt. Nach dem Mittagsschlaf dürfen die Kinder wieder zum Spiel im angrenzenden Nestbereich, die Kitakinder ins Obergeschoss, zum Spielen gehen.

Der Austausch über die Entwicklungsschritte des Kindes findet individuell statt. Es finden regelmäßige Entwicklungsgespräche, meist um den Geburtstag des Kindes mit der Bezugserzieherin statt. Zwischendurch finden kleine Gespräche statt, zum Beispiel, wenn es um das „Trocken werden“ oder „kein Mittagsschlaf mehr“ geht. Diese Dinge werden individuell auf das Kind bezogen mit den Eltern abgestimmt.

Viele Mitarbeiter der KiTa haben Fortbildungen zum Thema „junge Kinder in der KiTa „besucht und/oder sich durch die berufsbegleitende Fortbildung zur „Fachkraft für Frühpädagogik“ ausbilden lassen. Wir legen Wert darauf, dass eine solide und aktuelle Weiterbildung aller Mitarbeiter als Qualitätsstandard erfüllt wird.

Übergänge

Die Aufnahme in unsere KiTa ist für viele Kinder oftmals der erste Übergang vom Elternhaus in eine Institution. Um diesen Übergang zu gestalten sind eine gute Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen Eltern und KiTa unverzichtbar.

Für die neuen Eltern veranstalten wir im Vorfeld einen Informationsabend zum Thema „Eingewöhnung“

Ein erster, positiv erlebter Übergang prägt das Kind in besonderer Weise, wodurch gute Voraussetzungen für weitere, folgende Übergänge im individuellen lebendweg geschaffen werden.

Die KiTa unterstützt die verschiedenen Übergänge durch eine intensive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten Personen und vermittelt den Kindern Sicherheit in der Übergangsphase.

Hierbei sind die Kinder in der Regel noch sehr jung und die meisten Absprachen und Abstimmungen erfolgen zwischen den Eltern und den Erziehern. Dabei müssen beide Parteien das Kind gut beobachten und die Beobachtungen miteinander austauschen.

Durch den Hausbesuch und das Bezugserziehersystem wird die erste Zeit gut vorbereitet und schließt mit dem Feedback-Gespräch ab.

Der Übergang älterer Kinder von zu Hause in die KiTa verläuft ähnlich wie der Übergang in die Krippe. Dadurch, dass die Kinder bereits älter sind, können sie schon aktiver an der Übergangssituation mitwirken und selbständig signalisieren ob sie sich schon wohl fühlen oder noch Unterstützung brauchen. Auch hier schließt der Übergang mit einem Feedback-Gespräch ab.

In Absprache mit den Eltern wird der Termin für den Wechsel aus der Krippe abgestimmt. Dabei findet dann ein Gespräch zwischen der bisherigen und der neuen Bezugserzieherin mit den Eltern statt. Erfahrungen werden ausgetauscht und die Erzieherin aus der KiTa Gruppe beschreibt die Unterschiede zum Tagesablauf n der Krippe.

Mit der Bezugserzieherin aus der Krippe besucht das Kind die zukünftige Gruppe und lernt dort eine neue Bezugserzieherin kennen.

Die Verweildauer in der neuen Gruppe wird Stück für Stück verlängert und dann durch Mittagessen und Mittagsschlaf in der neuen Gruppe abgeschlossen.

In der Krippe wird der „Koffer“ gepackt, es gibt eine Abschiedsrunde und dann wird der Umzug vollzogen.

Der letzte Übergang, den wir begleiten ist die Entlassung aus der KiTa und die Aufnahme in die Grundschule.

In ihrem letzten KiTa Jahr werden die Kinder zu „schlauen Füchsen“.

Diese treffen sich in regelmäßigen Abständen und bekommen dann besondere Aufgaben. Dabei geht es nicht um vorschulisches Lernen, sondern wir wolle bei den Vokis Teamwork und Selbstbewusstsein stärken.

Einige Wochen vor den Sommerferien haben die Füchse einen eigenen Terminplan mit:

  • Besuch in der Schule
  • Die Klassenlehrer besuchen die Kinder
  • Die Schulpaten stellen sich den Kindern vor
  • Es findet ein besonderer Ausflug statt
  • Einrichtungsübergreifende Aktionen finden mit den Vokis der kath. KiTa / Wiesenwichtel statt

Mit den Eltern wird im Vorfeld der Schulanmeldung und/oder im letzten halben Jahr vor der Einschulung die Schulfähigkeit des Kindes aus der Sicht der KiTa besprochen.

Wir helfen auch bei bestehenden Problemen bezüglich einer Zurückstellung oder Begleiten die Eltern bei der Schulanmeldung, wenn diese Bedenken haben dies alleine nicht bewältigen zu können.

Beim Abschluss werden die Kinder verabschiedet und „aus der KiTa hinausgeworfen“.

Sie nehmen dann ihre Schlaue Füchse Mappe und ihr Portfolio mit nach Hause.